CNK-Kosmetik: ein Überblick

Seit Hobbythek-Zeiten kenne ich Christine Niklas aus dem Fernsehen und den Büchern zur selbstgemachten Kosmetik. Ungefähr 2006 oder 2007 las ich dann bei Beautyjunkies, dass Christine Niklas inzwischen eine eigene Kosmetikfirma gegründet hatte: cnk (Christine Niklas Kosmetik).

Zu dieser Zeit war das Angebot an Produkten noch sehr überschaubar und ich probierte verschiedene Produkte aus:

Mit den letzten drei Produkten war ich eine lange Zeit sehr zufrieden, meine Haut reizarm, gepflegt und gut durchfeuchtet. Zwischendurch habe ich auch DayGuard*bronze (mit leichtem Selbstbräuner) und Membrane in einer leichteren Ausführung (inkl. Sonnenschutz) benutzt. Skinenergy ist mehr ein Kurprodukt zur gelegentlichen Benutzung. Mit dem Hyalurongel konnte ich nichts anfangen und bestellte es nicht mehr nach. Ich glaube, ich mochte das Gel nicht auf der Haut.

Als meine Haut trockener wurde, stieg ich um auf

  • SERUM RELAX
  • SERUM RENEW
  • Booster

Mit dieser Kombi war und bin ich besonders im Winter sehr zufrieden. Booster ist dünnflüssig, besonders gut mit Seren zu kombinieren und auch sehr erfrischend im Sommer.

Letzten Winter probierte ich allerdings auch mal

  • Basic Tag mit LSF 15 und
  • Basic Nacht.

Für meine trockene Haut war das definitiv zu wenig Pflege, weshalb ich wieder zur Kombi RELAX/RENEW wechselte.

Seit etwa drei Wochen teste ich die “High Performance” Produkte

  • FACE UP und
  • MAKE UP LSF 30

Immer wieder in Gebrauch habe ich den Cleanser, neuerdings auch wieder das Balance*Washgel.

Über all diesen Produkten werde ich in einer Serie berichten.

Warum eigentlich bin ich dieser Marke so treu?

Ungefähr im Jahr 2000 wurde bei mir eine Allergie auf Phenoxyethanol festgestellt. Als Konservierungsstoff in unendlich viel Kosmetika verwendet, verursachte Phenoxyethanol bei mir eine sandpapierähnliche Haut (Ausschlag), starke Rötung mit Juckreiz und Ödeme (Schwellungen) vor allem im Gesicht, bei Sonnenschutzprodukten aber auch vor allem am Oberkörper und den Armen. Diesen Ausschlag hatte ich schon öfter bemerkt und auch ärztlich prüfen lassen, aber erst vor elf Jahren wurde dann durch einen Allergietest der Auslöser gefunden.

Seitdem muss ich genau darauf achten, ob und wie Kosmetika konserviert ist.

Bei cnk wird generell nicht konserviert. Die Cremes und Lotionen kommen überwiegend in Pumpspendern daher, nicht in Töpfchen. Darin liegt für mich erst einmal der große Vorteil. Kein Studieren von kleingedruckten INCI, nur testen, ob die Pflege passt. Das ist Luxus für mich! Dann, und das ist genauso wichtig, funktionieren die Produkte für mich in den meisten Fällen. Solange cnk weiterhin die 90-Tage Rücknahmegarantie anbietet (auf Produkte, die man zum ersten Mal bestellt), probiere ich auch gerne was Neues aus. In der Vergangenheit habe ich – soweit ich mich erinnere – noch nicht von der Garantie Gebrauch machen müssen.

Ansonsten achtet cnk auf eine hohe Wirkstoffkonzentration in den Produkten und Qualität der Inhaltsstoffe. Alles weitere kann man auf der Homepage von cnk nachlesen, der Artikel hier ist nämlich keine Werbeveranstaltung ;-). Alle besprochenen Produkte wurden auch von mir selbst gekauft.

Die Preise der cnk Produkte sind im mittleren bis hohen Segment angesiedelt – leider. Ich bin ja bereit, für eine richtig gute Creme auch gut zu bezahlen, aber es gibt schon Grenzen. Ob das Preis-Leistungsverhältnis noch stimmt, hängt auch davon ab, wie viel Produkt pro Anwendung verbraucht wird und ob die Kosmetik lange genug stabil bleibt, wenn man sie nur dünn aufträgt oder unregelmäßig benutzt. Eine Creme von 50 EUR, die ich 2-3 Monate bis zum letzten Rest nutze, lasse ich mir (gerade noch) gefallen. Wo die Grenzen sind, werde ich in einem der kommenden Artikel genauer beleuchten.

Kennt und nutzt Ihr cnk Produkte? Welche? Was mögt Ihr an der Marke, was nicht?